Explosion in Lüttich


Lüttich (rd.de) – Eine Explosion erschütterte die Innenstadt von Lüttich (Belgien) heute Nacht gegen 1.30 Uhr. Ein fünfgeschossiges Wohnhaus auf der Rue Leopold stürzte ein.

Die Stadt gab Katastrophenalarm und bildete einen Krisenstab. Nach der Explosion, die nach ersten Schätzungen durch eine defekte Gasleitung verursacht worden sein könnte, stand die Fassadenmauer noch. Die Feuerwehr hatte offensichtlich sogar Sprechkontakt zu zwei Verschütteten, als auch die Fassade in sich zusammen brach. Die Rettungskräfte konnten sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen.

Die bisherigen Informationen deuten auf 20 Verletzte hin. Zwei Personen sollen schwer verletzt worden sein. Über das Schicksal der zwei verschütteten Bewohner, zu denen Sprechkontakt bestand, ist noch nichts bekannt. Die Rettungsdienste sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Nach Informationen des belgischen Rundfunks war schon am Sonntag in der Unglücksgegend ein Gasgeruch festgestellt worden. Ein Leck konnte aber nicht gefunden werden.

One Response to “Explosion in Lüttich”

  1. Mario Gongolsky on Januar 29th, 2010 09:39

    Ergänzung: Die Rettungsarbeiten in Lüttich dauern an. Bislang wurden 11 Personen tot aus den Trümmern geborgen. Am Donnerstag konnte ein 16-jähriger lebend gerettet werden. Es ist nach wie vor unklar, wie viele Personen sich zum Unfallzeitpunkt in dem eingestürzten Haus befunden haben. Offizielle Stellen gehen davon aus, dass bis zu 20 Personen bei dem Unfall ums Leben gekommen seien könnten.

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