Explosion im Wohnhaus


Zum Transport der Schwerverletzten landeten gleich zwei Rettungshubschrauber in der Heidelberger City. Foto: miquelmartin / twitpic

Zum Transport der Schwerverletzten landeten gleich zwei Rettungshubschrauber in der Heidelberger City. Foto: miquelmartin / twitpic

Heidelberg (Pol) – Fünf Verletzte forderte am Montagnachmittrag die Explosion in einem Heidelberger Wohnhaus. Ursache nach wie vor noch unklar.

Nach wie vor unklar ist die Ursache für die Explosion in einem Wohnhaus in der Römerstraße, die sich am Montagnachmittag gegen 15.15 Uhr ereignete und bei dem drei Personen zum Teil schwer und zwei leicht verletzt worden sind.

Nach den bisherigen Ermittlungen waren drei Arbeiter damit beschäftigt im Keller dieses Hauses sogenannte Trockenbausanierungsarbeiten durchzuführen. Hierzu bohrten sie Löcher in die Wand und füllten diese mit Bauschaum aus.

Plötzlich kam es zu einer Verpuffung, bei der zwei Scheiben eines Büros im Erdgeschoss auf die Straße flogen und eine vorbeilaufende Passantin durch Glassplitter leicht verletzt wurde.
Die drei im Keller befindlichen Arbeiter konnten sich noch selbst ins Erdgeschoss begeben und wurden sofort durch Rettungskräfte erstversorgt. Alle Drei wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen.

Die beiden Leichtverletzten, eine Bewohnerin des Hauses und die vorbeilaufende Passantin, wurden vor Ort ambulant versorgt.

Experten der Heidelberger Kriminalpolizei, der Stadtwerke und Berufsfeuerwehr, sowie Spezialisten des Landeskriminalamtes werden die Ursache ermitteln.

3 Responses to “Explosion im Wohnhaus”

  1. Linda on Juni 23rd, 2014 18:54

    Es stehen dort am SchlossBerg ganz viele Wohnungen frei weil drr Staat Lehrstand finanziert u. da brauchen die Preise nicht runter …
    LG

  2. fritz1954 on Juni 26th, 2014 12:01

    #Lnda. Für dich sollte der Staat ein paar Stunden Rechtschreibung finanzieren

  3. Felix Jäger on März 15th, 2017 14:41

    Mit dem 1K-PU-Schaum ist es immer dasselbe. Man unterschätzt wegen der Kann-Formulierung der Explosionsgefahr auf dem Etikett die Menge des austretenden Gases gewaltig. Pro Dose sind das ca. 70 Liter Treibgas, zumal sämtliche Schaumblasen aufgehen und das Gas freigeben. Auf den Dosen müsste also fettgedruckt und rot stehen:“Bei Gebrauch des Bauschaums entsteht immer ein explosionsfähiges Gas-Luftgemisch.“ Auch mir erging es im am 2.10.10 mit Bauschaum und Bohrmaschine im Keller nicht besser als den Verunfallten vor und nach mir, z.B. St. Pölten, 5.6.14. Solange die Warnungen nicht deutlicher und die Unfälle nicht bekannter werden, ändert sich gar nichts

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?