Essener Rettungsdienst hilft in Baden-Württemberg


Essen (ots) – Heute Morgen um 10.20 Uhr haben 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr und der vier im Rettungsdienst aktiven Essener Hilfsorganisationen das Stadtgebiet mit dem Ziel Baden-Baden verlassen.

Das Land Baden-Württemberg hat im nordrhein-westfälischen Innenministerium mit einem so genannten Amtshilfeersuchen um Unterstützung während des NATO-Gipfels gebeten. Der daraufhin zusammengestellte Patiententransportzug 10 (PTZ 10) besteht aus jeweils vier Rettungs- und Krankenwagen, einem Einsatzleitwagen und einem Materialtransporter.

Jeder der Beteiligten stellt zwei Fahrzeuge nebst Besatzung für den „Auslandseinsatz“ bereit, die Malteser bringen zusätzlich zwei Notärzte mit. Vor Ort unterstehen die Kräfte der örtlichen Einsatzleitung und werden im Bedarfsfall zur notfallmedizinischen Versorgung und dem Transport Verletzter eingesetzt. Geplante Einsatzdauer ist von Freitag, den 3. April ab 08.00 Uhr bis Samstag, den 4. April 22.00 Uhr, durchgängig. Die Gruppe wird am Sonntag zurückerwartet.

Obwohl die Organisatoren vor Ort für Unterkunft und Verpflegung gesorgt haben, nimmt die Truppe alles Notwendige mit, um die Zeit zur Not auch autark überbrücken zu können. Vorgesehen ist für die Essener Einheit die Unterbringung in einem Cistercienserinnen-Kloster am Rande der Stadt Baden-Baden. Deutlich komfortabler als eine Massenunterkunft in Turnhallen, allerdings mit einer kleinen Unannehmlichkeit behaftet: Die Schwestern beginnen den Tag gegen fünf Uhr mit dem Morgengebet. Es ist bisher nicht bekannt, ob die Gäste auch teilnehmen. (MF)

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