Ersthelfer und Rettungsdienst retten Ruderer


Köln (BF) – Eine lückenlose Rettungskette hat einem Ruderer gestern Abend das Leben gerettet.

Der Mann machte mit seinem Ruderclub eine Tour auf dem Rhein, als er plötzlich in sich zusammensackte. Die begleitenden Freunde und ein Passant schafften ihn ans rettende Ufer und begannen sogleich mit der Wiederbelebung, die der Rettungsdienst fortsetzte. Nach der erfolgreichen Reanimation brachte ein Rettungswagen den Mann ins Krankenhaus.

Der Passant hatte vom Ufer in Köln-Weis die Notsituation beobachtet und die Leitstelle der Feuerwehr über den Notruf 112 verständigt. Diese entsendete Einsatzkräfte gemäß dem Stichwort „Person im Rhein“. Ein Rettungsboot, zwei Löschfahrzeuge, die Tauchstaffel, ein Rettungswagen, ein Notarzt, der Führungsdienst und der Rettungshubschrauber „Christoph 3“ machten sich auf den Weg zum Weisser Leinpfad. Kurz darauf meldete der Anrufer der Leitstelle, dass der Patient schon an Land gebrachte worden sei. Somit fuhren nur der Rettungswagen und das zuständige Löschfahrzeug zur Einsatzstelle durch. Obwohl der Hubschrauber nicht landen konnte, gelang es dem Piloten, so über den Boden zu schweben, dass Notarzt und Rettungsassistent auf die schmale Straße springen konnten.

Rettungsdienst und Feuerwehr versorgten anschließend den Patienten und kümmerten sich um die schockierten Freunde. Nachdem der Patient einen stabilen Kreislauf zeigte, brachte ihn ein Rettungswagen begleitet vom Notarzt ins Krankenhaus.

Um die Freunde zu betreuen, alarmierten die Einsatzkräfte einen weiteren Notarzt und einen weiteren Rettungswagen. Die Freunde kamen zunächst in der nahe gelegenen katholischen Pfarrei Sankt Georg unter. Die weitere Betreuung übernahmen eine Notfallseelsorgerin und der Diakon der Pfarrei.

Das besonnene Handeln der Ersthelfer und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten haben an diesem Abend vermutlich Schlimmeres verhindert.

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