Erste Hilfe auf dem Weg zur Arbeit


München (BF) – Einen ungewöhnlichen Zwischenfall auf dem Weg zur Arbeit erlebten am zweiten Weihnachtsfeiertag vier Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle München.

Die Feuerwehrleute befuhren am Mittwochmorgen (26. Dezember 2012) gegen 06.30 Uhr die Autobahn A 96 stadteinwärts. Auf Höhe der Anschlussstelle Fürstenried-West hatte kurz zuvor ein 44-jähriger Mann die sechsspurige Autobahn zu Fuß überquert und war dabei von einem Pkw frontal erfasst worden.

Die Leitstellendisponenten – ausgebildeten Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr München – übernahmen bis zum Eintreffen eines Rettungswagens des ASB und des Notarztteams aus Großhadern die medizinische Erstversorgung des schwerst verletzten Mannes.

Der Patient wurde in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Der unter Schock stehende Fahrzeuglenker wurde ebenfalls bis zum Eintreffen eines weiteren Rettungswagens betreut. Nach einer Erstuntersuchung wurde auch er in ein Münchner Krankenhaus transportiert.

2 Responses to “Erste Hilfe auf dem Weg zur Arbeit”

  1. Oliver on Dezember 27th, 2012 12:10

    Wieder eine Lobhuldigung von Angehörigen einer BF für eine (in meinen Augen) geleistete Selbstverständlichkeit. Verstehe jemand die Gründe für diese Profilierungs- und Geltungssucht……

  2. Pade on Dezember 28th, 2012 07:06

    @Oliver
    Es gibt sehr wohl Kollegen, welche hierzu die Aussage geben „Hab ich nicht gesehn lülülü“
    Diese Einstellung ist zwar sehr schwach, und auch ich befürworte die „Selbstverständlichkeit“ die du hier erwähnst.

    Doch ich verstehe hier das grundlegende Argument für Profilierungs und Geltungsgesuch nicht. Es sind ja nicht die Rettungsassistenten welche diesen Bericht hier veröffentlichten um zu zeigen, welch tolle Hengste sie doch sind.

    Zumal dies wirklich keine alltägliche Situation von Hauptamtlichen RD Personal, auf dem Arbeitsweg ist. Meiner Meinung nach: Diese Zivilcourage gehört gelobt. Auch wenn es „Ja eh RD Personal ist“

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