Erst Wassereinbruch, dann schwer gestürzt


Timmendorf/Poel (DGzRS) – Die freiwilligen Seenotretter der Station Timmendorf/Poel brachten am Sonntag (13.07.2014) zwei Männer mit ihrem etwa zehn Meter langen Motorboot nach starkem Wassereinbruch sicher in den Hafen von Timmendorf.

Während der Überführungsfahrt des Motorbootes auf dem Weg von Travemünde nach Warnemünde bemerkten die Männer den Wassereinbruch und versuchten zunächst, die Ursache zu ermitteln. Vermutlich gelangte über die Seewasserkühlung bei laufender Maschine ständig Wasser ins Schiffsinnere und brachte Boot und Besatzung in Gefahr. Bei dem Versuch, den Schaden zu beheben, stürzte einer der beiden Männer und verletzte sich schwer.

Dennoch gelang es, bei einem vor Anker liegenden Frachter auf der Außenreede Wismar längsseits zu gehen. Die Frachterbesatzung half, das Wasser aus dem Motorboot zu pumpen. Die alarmierten Seenotretter von Timmendorf überzeugten sich, dass eine Schleppfahrt in den sechs Seemeilen (knapp elf Kilometer) entfernten Hafen keine Gefahr für die Besatzung darstellte, und brachten die beiden Männer mit ihrem Boot sicher in den Hafen von Timmendorf. Unterwegs alarmierten die Seenotretter über die Seenotleitung Bremen der DGzRS einen Rettungswagen, der den Verletzten im Hafen vom Seenotrettungsboot übernahm und in eine Klinik transportierte.

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