Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln


Köln (BF) – Das Einsatzaufkommen an Weiberfastnacht (27.02.2014) entsprach in Köln etwa dem Vorjahr. Von 7 bis 20 Uhr wurden 524 Rettungsdiensteinsätze gemeldet. 2013 waren es im gleichen Zeitraum 518 Einsätze gewesen.

Viele Jecken zog es dieses Jahr zum Feiern an das Rheinufer in der Altstadt. Die DLRG hielt zwei Rettungsboote auf dem Rhein besetzt. Sie mussten jedoch nicht eingreifen.

Nachdem am Nachmittag der Regen eingesetzt hatte, verlagerten sich die Feierlichkeiten in die Kneipen und Veedel (Stadtteile). Die meisten Einsätze ereigneten sich in der Zeit zwischen 17 und 20 Uhr. In diesen drei Stunden musste die Leitstelle die Rettungswagen im Minutentakt alarmieren, damit den in Not geratenen Jecken geholfen werden konnte.

Dem Sanitätspersonal der Unfallhilfsstelle, die an der Stadtbahnhaltestelle Zülpicher Platz aufgebaut worden war, wurde um 14:30 Uhr eine bewusstlose Person gemeldet. Der alarmierte Sanitätstrupp des Deutschen Roten Kreuzes stellte schnell fest, dass der 25-jährige Patient einen Herzkreislaufstillstand erlitten hatte. Sofort unterstützte der Arzt der Unfallhilfsstelle die Wiederbelebung des Patienten. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln entsendete außerdem ein Notarzteinsatzfahrzeug und einen Rettungswagen zum Notfallort. Die Wiederbelebung wurde im Rettungswagen fortgesetzt und der Patient ins Krankenhaus gebracht.

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