Erfolgreiche Suche nach Segler in der Nordsee


Wilhelmshaven (DGzRS) – Eine groß angelegte Suche mit zahlreichen Schiffen und zwei Hubschraubern nach einem über Bord gestürzten Segler koordinierte die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Freitagmittag im Seegebiet zwischen Wilhelmshaven und Hooksiel. Nach eineinhalbstündiger Suche konnte der Mann lebend gefunden und gerettet werden.

Auf dem Weg von Tossens nach Wilhelmshaven war der Segler von einem Katamaran über Bord gestürzt. Sein Mitsegler informierte gegen 12.30 Uhr vom Strand aus die Rettungskräfte.

Die Seenotleitung Bremen der DGzRS alarmierte den Seenotkreuzer „Vormann Steffens“ (Station Hooksiel) sowie die Seenotrettungsboote „Otto Behr“ (Wilhelmshaven) und „Baltrum“ (Horumersiel). Über Bremen Rescue Radio wurde ein Mayday-Relay zur Information der gesamten Schifffahrt im betreffenden Gebiet ausgestrahlt.

An der Suche beteiligten sich neben den Einheiten der DGzRS Schiffe der Wasserschutzpolizei sowie zahlreiche Schlepper und weitere Behördenschiffe, der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 26“ und ein Hubschrauber der Polizei. Ebenso alarmiert war der SAR-Hubschrauber der Marine.

Aufgrund der Tide und Windrichtung führte die Seenotleitung Bremen eine Suchgebietsberechnung durch, der Seenotkreuzer „Vormann Seffens“ übernahm die Funktion des On Scene Co-ordinators (Einsatzleiter vor Ort) im Einsatzgebiet.

Gegen 14 Uhr wurde der mit einem schwarzen Neopren-Anzug sowie einer Rettungsweste bekleidete Schiffbrüchige von der Wasserschutzpolizei gesichtet. „Christoph 26“ winschte einen Mann ins Wasser ab, sodass der Schiffbrüchige mit Hilfe einer Rettungsschlinge an Bord genommen werden konnte. Der Mann wurde direkt zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

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