Erfolgreiche Rettung aus brennendem Mehrfamilienhaus


(Foto: Polizei, Dokuteam Nord)  Steinburg (ots) – Am gestrigen Nachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Itzehoe gegen 16:00 Uhr zu einem Feuer alarmiert, bei dem Menschenleben in Gefahr waren.

In dem Mehrfamilienhaus in der Straße Holzkamp, in dem bis zu 21 Personen wohnen können, ist aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer im Keller ausgebrochen. Erste Kräfte der Feuerwehr Itzehoe, die wenige Minuten nach der Alarmierung dort eintrafen, begannen sofort mit der Menschenrettung.

Mit der Drehleiter konnte eine Mutter mit zwei Kleinkindern aus dem dritten Obergeschoss gerettet werden, zwei weitere Personen sind über das Treppenhaus ins Freie gebracht worden. Alle wurden dem Rettungsdienst übergeben, von denen drei ins Krankenhaus transportiert wurden.

Es wurden zwei Atemschutztrupps zur Suche und Menschenrettung durch den Einsatzleiter in dem Gebäude eingesetzt und zwei weitere zur Brandbekämpfung im Keller. Im weiteren Verlauf konnte auch noch ein Hund lebend aus dem Gebäude gerettet werden. Mit einem Lüfter wurde zusätzlich versucht das Treppenhaus und somit den Angriffs- bzw. Rettungsweg für die eingesetzten Kräfte rauchfrei zu machen. Es wurde ein Schnelleinsatzzelt durch die Feuerwehr aufgebaut, um die geretteten Personen, die nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, dort zu betreuen.

Rettungsfahrzeuge und SEG in Bereitstellung. (Foto: Polizei, Dokuteam Nord)

Rettungsfahrzeuge und SEG in Bereitstellung. (Foto: Polizei, Dokuteam Nord)

Nach kurzer Zeit konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Auch der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort, so war neben dem Organisatorischen-Leiter des Rettungsdienstes mehrere Notärzte und Rettungswagen an der Einsatzstelle. Des Weiteren wurde ein Bereitstellungsraum für den Rettungsdienst im Bereich Malzmüllerwiesen eingerichtet, in dem 3 Notarztwagen, 10 Rettungswagen und die SEG (Schnelle-Einsatz-Gruppe) für den Einsatz bereit standen.

Über Schadenshöhe und dem Gesundheitszustand der ins Krankenhaus eingelieferten Personen konnten keine Angaben gemacht werden. Das Wohnhaus bleibt durch die Beeinträchtigungen bis auf weiteres unbewohnbar.

(Text u. Bilder: S.Warias Doku-Team Nord)

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