Erdbebenübung in Großbritannien


(Foto: THW)Bonn (THW) – Erdbebenspezialisten aus neun Ländern trainieren vom 7. bis 9. September den Ernstfall in Großbritannien. Ein deutsches Schnellbergungsteam des THW übt die internationale Zusammenarbeit.

Übungsszenario ist ein Erdbeben der Stärke 8, das in vier Grafschaften massive Zerstörungen verursacht. Großbritannien fordert zur Unterstützung der einheimischen Kräfte über das EU-Gemeinschaftsverfahren Hilfe an.

Aus Deutschland wird ein Team der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) entsendet. Weitere Erdbebenspezialisten aus Dänemark, Italien, Norwegen, Schweden und Spanien unterstützen die Kräfte aus Großbritannien im Rahmen des EU-Gemeinschaftsverfahrens. Einsatzkräfte aus den Vereinten Arabischen Emiraten und den Vereinten Staaten von Amerika nehmen ebenfalls an der Übung teil.

Das 68-köpfige SEEBA-Team, ein sogenanntes Heavy Team, ist in der Lage an mindestens zwei Einsatzstellen nonstop über einen Zeitraum von zehn Tagen zu arbeiten. Die SEEBA wurde 2007 von der International Search and Rescue Advisory Group (INSARAG) als Heavy Team zertifiziert.

Im Mittelpunkt der von der EU ko-finanzierten Großübung Orion 2010 stehen vor allem die Koordinierung nationaler und internationaler Einsatzkräfte sowie die Abläufe im Europäischen Gemeinschaftsverfahren.

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