Erdbeben der Stärke 8.8 erschüttert Chile


Concepción (rd.de) – Am Freitag wurde die chilenische Küste von einem schweren Erdbeben der Stärke 8.8 auf der Richterskala erschüttert.

Das Epizentrum lag an der Küste rund 100 Kilometer nordöstlich der Stadt Concepción. Bei einem Beben dieser Stärke müssen die Zerstörungen immens sein. Das Ausmaß und die Zahl der möglichen Opfer lässt sich noch nicht übersehen. Im Augenblick hat die Regierung in Santiago de Chile noch keinen internationalen Hilferuf abgesetzt.

Skyline von Concepción vor dem Erdbeben.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) prüft derzeit Einsatzmöglichkeiten: „Unsere Einsatzkräfte in Nicaragua und Honduras stehen bereit, um erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten“, erklärt Edith Wallmeier, Leiterin der ASB-Auslandshilfe in Köln.

Das THW entsendet zwei Fachberater der SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) und einen Koordinierungsexperten an die Deutsche Botschaft der chilenischen Hauptstadt Santiago, um die Lage vor Ort mit der Botschaft abzustimmen. Das Technische Hilfswerk (THW) verfügt mit der SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) über eine Spezialeinheit, die innerhalb weniger Stunden mit Ortungs- und Bergungsexperten in ein Erdbebengebiet starten kann.

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