Emsland: Falck geht erst mal leer aus


Lingen (rd.de) – Das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst werden im Landkreis Emsland zumindest vorübergehend zusätzliche Aufgaben im Rettungsdienst übernehmen.

Um die Hilfsfristen einhalten zu können und die steigende Zahl von Einsätzen zu bewältigen, sah sich die Verwaltung gezwungen, weitere Kapazitäten im Rettungsdienst zu schaffen. Deshalb kam es zu einer Interimsvergabe, um die sich neben dem DRK und den Maltesern unter anderem auch die Firma Falck beworben hatte (wir berichteten).

Jetzt meldet die „Osnabrücker Zeitung“, dass die beiden Hilfsorganisationen den Zuschlag erhalten haben. Die neue Konstellation wird voraussichtlich so lange Bestand haben, bis mittels einer europaweiten Ausschreibung der aktualisierte Rettungsdienst-Bedarfsplan umgesetzt werden kann.

Den Beitrag der „Osnabrücker Zeitung“ lesen Sie hier.

(22.09.2014)

One Response to “Emsland: Falck geht erst mal leer aus”

  1. André Bokhem via Facebook on September 22nd, 2014 15:00

    Besser ist das. Hier in Schweden liefert Falck eine katastrophale Leistung ab. Miese Bezahlung, Personalmangel, Überstunden. Denen laufen reihenweise die Mitarbeiter weg. In Skåne (Region um Malmö) wird es wohl wieder eine Rekommunalisierung der Ambulans geben, so wie es in Schweden sowieso üblich ist.

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