Eisrettung per Hubschrauber


Freiburg (DRF) – Unbeschreibliches Glück hatte ein 55-jähriger Schlittschuhläufer, der auf dem zugefrorenen Flückiger See eingebrochen war. Sein Leben hat der Mann den Passanten vor Ort, die sofort einen Notruf absetzten und dem schnellen Einsatz des Freiburger Hubschraubers der DRF Luftrettung zu verdanken.

Kurz vor Sonnenuntergang erreichte die Besatzung von „Christoph 54“ am 9.2.2012 noch die Alarmierung der Leitstelle Freiburg. Nach nur zwei Flugminuten war der Hubschrauber als erstes Rettungsmittel an der Unglücksstelle eingetroffen.

Pilot Werner Reichel konnte den Verunglückten schnell ausfindig machen. Der Mann hatte sich am Eisrand festgehalten und konnte sich so vor dem Ertrinken retten. „Wir sind unmittelbar über dem Eis geschwebt und konnten den Verunglückten so auf die Kufen unseres Hubschraubers ziehen“, erinnert sich Rettungsassistent Ralf Mewes. Am Ufer wurde der Patient den bodengebundenen Rettungskräften übergeben. Da sich das Unglück inmitten des Stadtgebiets ereignete, konnte der stark unterkühlte Mann im Rettungswagen in die nahe gelegene Freiburger Uniklinik gebracht werden. „Wir können nur immer wieder davor warnen, gesperrte Eisflächen zu betreten. Es besteht akute Lebensgefahr“, fügt der erfahrene Rettungsassistent hinzu.

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