Eisige Nacht auf der A1


Wermelskirchen (rd.de) – 991 witterungsbedingte Unfälle zählte die Polizei für das Schneewochenende in Nordrhein-Westfalen. DRK und THW haben diese Nacht auf der A1 verbracht – und sie waren nicht allein.

Auf der A1, im Abschnitt zwischen Leverkusen und Remscheid, ging ab Sonntagnachmittag nichts mehr. Zu viele PKW und LKW mit Sommerreifen blieben in den 20 Zentimetern Neuschnee stecken und versperrten den Räumfahrzeugen den Weg.

Bereits gegen 15.30 Uhr wurden Helfer vom THW in Leverkusen, Bergisch-Gladbach und Wermelskirchen sowie den Feuerwehren aus Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen auf die A1 gerufen. Der Verkehr stand auf über 20 Kilometern in beiden Fahrtrichtungen.

Das THW kümmerte sich insbesondere um das Anschleppen und Freischleppen stecken gebliebener Fahrzeuge und sorgten dadurch für ein Freiräumen der Fahrspuren für den Winterdienst. Das DRK verteilte Decken und warme Getränke, beschaffte aber auch lebenswichtige Medikamente für festsitzende Autofahrer.

Erst in der zweiten Nachthälfte gelang es den Räumdiensten die Fahrspuren frei zu kriegen. Die letzten Helfer des THW haben sich heute Morgen gegen sechs Uhr auf dem Heimweg gemacht.

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