Einsatzkräfte proben Ernstfall


Hattingen (pm) – Am Samstag findet am Kemnader See in der Zeit von neun bis gegen 14 Uhr die Großübung Wasserwelten der Feuerwehr Bochum sowie weiterer Hilfsorganisationen statt.

Zwischen 6.30 und 15 Uhr kann es daher auf beiden Uferseiten des Kemnader Sees zu Behinderungen auf den Geh- und Radwegen kommen.

Das geplante Szenario sieht eine Explosion mit Folgebrand auf dem Ausflugsschiff Kemnade in Höhe des Hafens Oveney vor. Über 50 Personen werden verletzt, die Darsteller sind Mitarbeiter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Einige Verwundete befinden sich bereits am Hafen, andere treiben im Wasser oder rufen auf der brennenden Kemnade um Hilfe. Aus dem verunglückten Schiff treten zudem Kraftstoff und Öl aus und drohen die Ruhr zu verschmutzen.

Um diesem Unglück zu begegnen, werden über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bochum und Herne, der DLRG, des Technischen Hilfswerkes, des Deutschen Roten Kreuzes und des Arbeiter Samariterbundes nach Stiepel alarmiert. Die Übungsziele sind unter anderem: Alarmierung mit Hilfe des Ruhr Standort Informationssystems (RuSIS), Retten von verletzten Personen aus dem See und vom Boot, Aufbau eines Behandlungsplatzes, Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Hilfsorganisationen sowie das Ausbringen einer Ölsperre auf der Ruhr in Höhe der Straße „An der Alten Fähre“.

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