Einsatzkräfte-Demo in Hildesheim


Hildesheim (JUH) – Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter aus Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst in Stadt und Landkreis Hildesheim werden am morgigen Samstag gegen die Neuvergabe des Rettungsdienstes in ihrer Region demonstrieren.

Wie die Johanniter-Unfall-Hilfe mitteilte, beginnt die Demonstration um 10 Uhr am Volksfestplatz Hildesheim. Danach geht es im Autokorso mit zirka 30 Rettungsfahrzeugen in Richtung Innenstadt. Die Veranstalter rechnen mit rund 200 Einsatzkräften aller vier Hilfsorganisationen.

Das Thema des Protestzuges lautet: „Ehrenamt vor dem ‚Aus‘  – Katastrophenschutz in Gefahr!“ Konkret fürchten die Mitarbeiter um ihre berufliche Existenz. Ihrer Ansicht nach sprenge die Rettungsdienst-Neuvergabe in Stadt und Landkreis Hildesheim bewährte und funktionierende Strukturen.

Der Streckenverlauf ist wie folgt geplant: Schützenwiese, Dammtor, Dammstraße, Pfaffenstieg, Schuhstraße, Hindenburgplatz, Zingel, Rathausstraße und An der Lilie. Von dort geht es weiter zu Fuß Richtung Marktplatz, Hoher Weg, Almstraße.

4 Responses to “Einsatzkräfte-Demo in Hildesheim”

  1. Sepp Daxberger on Mai 27th, 2011 10:36

    Da können die Privaten von den Hiorgs doch noch was lernen, nämlich, dass man eventuell gemeinsam demonstrieren könnte, damit die Öffentlichkeit erfährt wie Private in Deutschland benachteiligt werden.
    Diese Demonstration zeigt aber auch, dass die Hiorgs nicht bereit sind auf diverse Pründe(Kohle) zu verzichten.
    Hier wird die Bevölkerung vermutlich „falsch“ informiert, da die Wahrheit beiweitem nicht so schlimm ist, wie die Hiorgs es propagieren werden.

  2. Karl Schmidt on Mai 28th, 2011 01:14

    Was haben die denn an Rettungsdienstausschreibung nicht verstanden?

    Was hat das Ehrenamt damit zu tun? – das sind 2 verschiedene Töpfe!

    Wenn ein Ehrenamt ohne einen Rettungsdienst nicht tragbar ist, dann sollte man sein Konzept mal überdenken!

    Oder werden da etwa die Gelder der Kostenträger (Krankenkassen) für die Finanzierung des Ehrenamtes der Johanniter genutzt? – Das wäre dann glatter Betrug an der Bevölkerung!)

    Scheinbar sind es schlechte Verlierer! – denn andere Organisationen gehen ja auch nicht demonstrieren, wenn die Johanniter denen die Rettungswachen im Rahmen von Ausschreibungen „wegnehmen!“

  3. Steingrobe on Mai 29th, 2011 23:52

    Oh mein Gott. Mal ehrlich: schlimm um die Arbeitsplätze aber einfach total falsch mit was man hier demonstriert. Das die Hiorgs immer noch nicht gelernt haben:“ Rettungsdienst hat nichts mit Ehrenamt zu tun und ist such nicht das Ehrenamt!“ wenn man damit die Bevölkerung blenden will, ist das falschinformation und somit habe ich auch kein Mitleid.

  4. Reuter on Mai 31st, 2011 12:24

    Mit sooo wenig Sachverstand wie ich in den drei Kommentaren eben lesen musste, ist es mir absolut verständlich wie eine so unüberlegte Ausschreibung und Vergebung zustande kommt.
    Bitte erst nachdenken und dann schreiben, plumpe Besserwisser gab es genug.
    Wenn das Ehrenamt Rückrad der Gesellschaft sein soll, gibt es wohl Künstler die es ohne selbiges können.

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