Ein Schwerverletzter bei Stromunfall


Köln (BF) – Ein Arbeitsunfall bei Hochspannungsarbeiten hat am Samstag, 16. April 2011, einen Elektriker in der Altstadt/Nord schwer verletzt und eine Brandmeldeanlage ausgelöst.

Um 14.47 Uhr alarmierte die automatische Brandmeldeanlage eines Bürogebäudes in der Ludwigstraße die Leitstelle der Berufsfeuerwehr. Sofort entsandte die Leitstelle einen Löschzug und nahm telefonisch Kontakt zum Objektbetreiber auf. Der Objektbetreiber vermutete einen Fehlalarm durch Wartungsarbeiten, musste kurze Zeit später aber einen schwer verletzten Handwerker melden.

Die Leitstelle entsandte zusätzlich den Rettungsdienst mit Notarzt. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst fanden einen Elektriker mit schweren Verbrennungen beider Hände und am Kopf vor. Der Elektriker hatte an einer Sicherungsanlage für Hochspannung gearbeitet und war Opfer eines Lichtbogen-Überschlags geworden. Der Rauch während des Überschlags hatte auch die Brandmelde-Anlage ausgelöst und die schnelle Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst ermöglicht.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung des Verunfallten. Er transportierte ihn danach in ein Spezialkrankenhaus.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Einsatz war nach 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren der Löschzug und der Rettungsdienst aus der Innenstadt.

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