Ein Schwerverletzter bei Helikopterabsturz


Inzell (pol) – Aus bisher unbekannter Ursache kam es am Mittwochnachmittag (20.02.2013) zu einem Helikopterabsturz nahe Inzell (Landkreis Traunstein). Der Pilot, der sich zur Unglückszeit allein an Bord des kleinen Leichthubschraubers befand, wurde schwer verletzt.

In Begleitung eines zweiten Leichthubschraubers war der Helikopterpilot nahe Kienberg unterwegs Die Maschine stürzte aus etwa 1700 Meter Höhe ab. Beide Piloten befanden sich alleine an Bord ihrer Fluggeräte.

Der Pilot des zweiten Hubschraubers konnte in der Nähe der Absturzstelle landen, Erste Hilfe leisten und gegen 16:40 Uhr einen Notruf absetzen.

Vor Ort eintreffende Einsatzkräfte der Polizei, Bergwacht und Feuerwehr versuchten vergeblich, mit Fahrzeugen an die abgelegene Absturzstelle zu gelangen. Das unwegsame Gelände und der hohe Schnee verhinderten ein Vorankommen.

Zur Rettung wurden ein SAR-Hubschrauber, der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und der Polizeihelikopter „Edelweiß 3“ angefordert.

Der Besatzung des „Christoph 14“ gelang es schließlich, an der Unglücksstelle zu landen, den schwerverletzten Piloten aufzunehmen und in ein Krankenhaus zu fliegen.

Der Pilot des unbeschädigten Leicht-Hubschraubers konnte seine Maschine am Unfallort starten und zu einem regulären Flugplatz steuern.

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