Ehrenbeamte bei Notfällen im Einsatz


Main-Taunus-Kreis (pm) – Ehrenamtlich für den Main-Taunus-Kreis im Einsatz: Landrat Berthold Gall hat im Namen des Kreisausschusses sechs Ehrenbeamtenverhältnisse verlängert, weil sie vorbildliche Leistungen für die Bevölkerung erbringen.

Urkunden erhielten die Kreisbrandmeister Steffen-Michael Bramm, Christian Fay und Roland Geis, um die Leitenden Notärzte Jörg Blau und Frank Heise und um Stephan Wengler, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OLRD). „Die Ehrenbeamten sind immer dann gefragt, wenn es brenzlig wird, zum Beispiel bei schweren Unfällen und großen Bränden“, erläutert Gall. „Dafür erhalten sie nur eine kleine Aufwandsentschädigung.“ Ihr Engagement sei bewundernswert und vorbildlich.

Insgesamt gibt es im Main-Taunus-Kreis 19 Ehrenbeamte: Sechs Leitende Notärzte, sechs Organisatorische Leiter beim Rettungsdienst, sechs Kreisbrandmeister und den Kreisbrandinspektor. Sie alle werden für die Dauer von zwei Jahren ernannt.

Jeder Kreisbrandmeister ist für ein eigenes Referat zuständig – etwa für die Atemschutztechnik oder die Brandschutzerziehung. Außerdem hat er alle sechs Wochen Einsatzbereitschaft. Dann muss er bei besonders schweren Unfällen oder bei Bränden, bei denen Menschenleben in Gefahr ist, zum Einsatzort.

Der Leitende Notarzt arbeitet am Unglücksort eng mit dem Organisatorischen Leiter zusammen. Er betreut die Verunglückten nicht selbst medizinisch, sondern koordiniert das Vorgehen. Zum Beispiel entscheidet er, wer am dringendsten behandelt werden muss und wer in welches Krankenhaus kommt, während der OLRD unter anderem dafür sorgt, dass das passende Rettungsfahrzeug zur Verfügung steht.

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