DRK übergibt Fahrzeuge an Syrischen Roten Halbmond


Berlin (DRK) – In Berlin hat das Deutsche Rote Kreuz gestern drei LKW an den Syrischen Roten Halbmond überreicht. Dr. Abdul Rahman Attar, Präsident des Syrischen Roten Halbmondes und zurzeit in Berlin für Gespräche mit dem DRK, nahm die Lastwagen entgegen.

Die Fahrzeuge sind Teil eines größeren Hilfsprojektes, mit dem Ziel, die logistischen Möglichkeiten des Roten Halbmondes zu stärken. Somit können Hilfsgüter schneller und effektiver die notleidende Bevölkerung erreichen.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters hat sich gestern mit seinem Syrischen Amtskollegen getroffen: „Uns verbindet der Wille, den Menschen in Syrien in diesen harten Zeiten zu helfen. Der Rote Halbmond wird von allen Konfliktparteien akzeptiert und als neutral gesehen. So können die Helfer wirklich die hilfsbedürftigen Menschen erreichen.“

Das DRK ist seit Beginn des Jahres in Syrien aktiv und hat die betroffenen Menschen mit Hilfsgütern versorgt. Mitarbeiter aus Deutschland arbeiten vor Ort eng mit dem Roten Halbmond zusammen. Sie sehen mit eigenen Augen die Situation und organisieren die notwendige Hilfe aus Deutschland.

„Zurzeit mangelt es an Möglichkeiten dringend notwendige Hilfsgüter zu transportieren, zu lagern und effektiv zu verteilen. Da können wir helfen und das tun wir auch“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters.

Neben LKW werden auch Ambulanzfahrzeuge, Lagerhallen, Gabelstapler und andere Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Das Auswärtige Amt unterstützt die Hilfe mit 650.000 Euro.

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