DRK Hannover begleitet das Eisvergnügen auf dem Maschsee


Hannover (DRK) – Schon 2009 waren die ehrenamtlichen Sanitäter des DRK-Region Hannover im Einsatz, als der Maschsee in Hannover zugefroren war und sich viele tausend Hannoveraner auf dem Eis vergnügten. „Auch in diesem Jahr sind wir einsatzbereit, um schnell Erste Hilfe leisten zu können“, sagt der stellvertretende Regionsbereitschaftsleiter Frank Schwager. „Unser Einsatzkonzept sieht vor, den regulären Rettungsdienst der Stadt Hannover zu entlasten.“

Viele Unfälle auf dem Eis passieren oft durch unvorsichtiges Verhalten und übertriebenen Eifer. „Warme Kleidung, festes Schuhwerk und umsichtiges Verhalten und Schlittschuhfahren verhindert Verletzungen“, so Schwager weiter.

Das DRK-Region Hannover wird am Samstag und Sonntag in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr rund um den Maschsee mit fast 50 Einsatzkräften vor Ort sein, um verletzten Besuchern schnell helfen zu können. Am Nordufer und an der Geibelstraße, Ecke Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, werden jeweils eine mobile Sanitätsstation stehen. Für den gesamten Bereich um den Maschsee stehen zudem sechs Rettungswagen und zwei Krankenwagen des DRK-Region Hannover bereit, um bei Bedarf verletzte Personen in eine Klinik zu transportieren.

Sollte eine Erstversorgung einer verletzten Person auf dem Eis nötig sein, stehen zwei Einsatzteams zur Verfügung. Wie auch im Jahr 2009 werden zusätzlich zwei Akias, spezielle bootformige Schlitten mit Kufen, im Einsatz sein. So kann ein ein schonender Transport an das Ufer gewährleistet werden.

Im Jahr 2009 verzeichneten die ehrenamtlichen Sanitäter des DRK fast 140 Versorgungen und Erste-Hilfe-Leistungen vor Ort. 60 Besucherinnen und Besucher mussten zur weiteren Versorgung in eine Klinik transportiert werden. Vornehmlich handelte es sich bei den Verletzungen bei der letzten Eisparty um Verstauchungen, Prellungen und Knochenbrüche. Auch Kopfverletzungen aufgrund von Stürzen mussten die Sanitäter versorgen.

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