DRF Luftrettung: Sechs Prozent mehr Einsätze als 2013


Filderstadt (DRF) – Allein in Deutschland wurden die Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 18.326-mal alarmiert. Dies sind sechs Prozent mehr Rettungseinsätze als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Juni 2014 handelte es sich bei zwölf Prozent der versorgten Notfallpatienten um Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten, die von der DRF Luftrettung medizinisch versorgt wurden.

In elf Prozent aller Einsätze waren verunglückte Verkehrsteilnehmer auf die schnelle Rettung aus der Luft angewiesen. Bei rund zehn Prozent der Alarmierungen zogen sich Patienten schwere Verletzungen nach Stürzen in den eigenen vier Wänden oder bei Freizeitunfällen zu.

Aufgrund der zunehmenden Spezialisierung von Kliniken auf bestimmte Krankheitsbilder wird der Weg des Notfallpatienten in eine für ihn geeignete Klinik immer weiter. Jeder vierte von der DRF Luftrettung versorgte Patient wurde auch an Bord der rot-weißen Hubschrauber in eine Klinik geflogen. In rund 23 Prozent aller Fälle mussten Intensivpatienten zwischen Kliniken transportiert werden.

Bezogen auf die Bundesländer leistete die DRF Luftrettung in Baden-Württemberg die meisten Einsätze (4.827), gefolgt von Bayern mit 3.182 Einsätzen und Thüringen mit 1.816 Einsätzen. Am häufigsten alarmiert wurde im ersten Halbjahr 2014 die Station Halle mit insgesamt 918 Einsätzen. Danach folgen Karlsruhe (900 Einsätze) und Rendsburg (804 Einsätze).

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?