DRF Luftrettung: 34.832 Einsätze im vergangenen Jahr


Filderstadt (DRF) – Allein im vergangenen Jahr wurden die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung zu bundesweit 34.832 Einsätzen alarmiert.

Wie die DRF Luftrettung am Donnerstag (06.02.2014) mitteilte, machten mit rund einem Drittel Freizeit-, Arbeits- und Verkehrsunfälle 2013 die häufigste Einsatzursache aus. Aber auch Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten mussten medizinisch versorgt werden. Sie bildeten insgesamt zehn Prozent aller Notfalleinsätze. In rund 24 Prozent der Fälle wurden Patienten unter spezieller intensivmedizinischer Betreuung von Klinik zu Klinik transportiert.

Als Folge der bundesweiten Spezialisierung von Kliniken auf bestimmte Krankheitsbilder, wird der Weg eines Patienten in die zur Behandlung geeignete Klinik immer weiter: Bereits jeder vierte von der DRF Luftrettung versorgte Notfallpatient musste 2013 auch an Bord transportiert werden.

Bezogen auf die Bundesländer leistete die DRF Luftrettung in Baden-Württemberg die meisten Einsätze (8.815), gefolgt von Bayern mit 6.099 Einsätzen und Thüringen mit 3.610 Einsätzen.

2013 setzte die DRF Luftrettung an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. An acht Stationen sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus wurden an Bord von Ambulanzflugzeugen der DRF Luftrettung und der LAA (Luxembourg Air Ambulance) im vergangenen Jahr 677 im Ausland verunfallte oder erkrankte Patienten zur Behandlung in ihre Heimatländer transportiert. 94 Länder wurden dabei angeflogen.

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