Drei Rettungswagen in Unfälle verwickelt


Bremen (rd.de) – Unabhängig voneinander sind am vergangenen Wochenende bundesweit drei Rettungswagen in Unfälle verwickelt worden.

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw, einem Transporter und einem Rettungswagen (RTW) wurde am Sonntagnachmittag der Fahrer eines Transporters lebensgefährlich verletzt. Er wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Fünf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Nach Polizeiangaben kam auf der B 471 zwischen Grafrath und Schöngeising ein Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden RTW des Bayrischen Roten Kreuzes. Dieser geriet dabei ins Schleudern. Ein dahinterfahrender Transporter konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf der Fahrerseite in den Kofferaufbau des RTWs.

Auf regennasser Fahrbahn geriet am Samstagabend gegen 20.45 Uhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin in Großenkneten (Niedersachsen) beim Abbiegen auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß sie mit einem Rettungswagen der Johanniter zusammen. Bei der Kollision wurde die 20-Jährige leicht verletzt. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Besatzung des Rettungswagens blieb unverletzt, stand jedoch unter Schock.

Am frühen Sonntagmorgen stießen zudem auf der Brillkreuzung in Bremen ein Rettungswagen und ein Geländewagen zusammen. Der Rettungswagen war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinhorn bei Rotlicht langsam in den Kreuzungsbereich eingefahren, so die Polizei. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Geländewagen. Der Rettungswagen stürzte durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite. Der 50-jährige Fahrer des Rettungswagens blieb unverletzt, sein 43 Jahre alter Beifahrer musste mit Schulterverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Eine 21-jährige Mitfahrerin konnte leicht verletzt aus dem Rettungswagen befreit werden.

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