Drei Personen aus Nord- und Ostsee gerettet


Bremen (dgzrs) – Zwei Besatzungen der DGzRS haben am Mittwoch insgesamt drei Menschen auf der Nord- und Ostsee aus gefährlichen Situationen gerettet.

Am Spätnachmittag nahmen die Helfer mit ihrem Seenotrettungsboot „Karl van Well“ einen völlig erschöpften Surfer an Bord. Der Mann wollte von Grönwohld im Süden nach Langholz im Norden den Ausgang der Eckernförder Bucht queren. Auf der gut zweieinhalb Seemeilen (fünf Kilometer) langen Strecke war der Mast seines Segels gebrochen. Der Surfer versuchte nun, schwimmend das nördliche Ufer zu erreichen.

Dabei hatte ihn sein Bruder von Land aus beobachtet und per Mobiltelefon die Seenotleitung Bremen der DGzRS alarmiert. Als die Seenotretter den Surfer erreichten, schwamm er bereits seit etwa einer Stunde in der etwa 16 Grad Celsius kalten Ostsee. Glücklicherweise war er auffällig rot gekleidet, so dass die Seenotretter ihn relativ leicht fanden. Sie nahmen ihn an Bord, versorgten ihn und brachten ihn an Land.

Die Besatzung des Seenotrettungsbootes „Otto Behr“/Station Wilhelmshaven rettete am Abend zwei Segler auf der Jade. Die kleine Jolle der beiden etwa 20-Jährigen war bei der Saisonabschlussregatta des Wilhelmshavener Segelclubs aufgrund von Windböen und Regenschauern gekentert.

Die „Otto Behr“ befand sich in der Nähe auf Kontrollfahrt und nahm die Segler an Bord. Mit Hilfe der Besatzung eines Schleppverbandes richteten die Seenotretter die Jolle auf und schleppten sie nach Wilhelmshaven.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?