Dr. Wolgang Schäuble dankte den Ehrenamtlichen


Im ehemaligen Plenarsaal "Altes Wasserwerk" fand eine Festveranstaltungen zu "50 Jahre Zivil- und Katastrophenschutz" statt

Im ehemaligen Plenarsaal "Altes Wasserwerk" fand die Festveranstaltung "50 Jahre Zivil- und Bevölkerungsschutz in Deutschland" statt.

Bonn (pressrelations) – Im Rahmen des Festaktes „50 Jahre Zivil- und Bevölkerungsschutz in Deutschland“ am 5. Dezember 2008 – dem Internationalen Tag des Ehrenamtes – im Alten Plenarsaal in Bonn dankte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble den rund 1,8 Millionen ehrenamtlichen Helfern.

Diese engagieren sich im Bereich des Bevölkerungsschutzes unter anderem im Technischen Hilfswerk und den anderen hochprofessionellen Hilfsorganisationen wie den Feuerwehren, dem Deutschen Roten Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund und dem Malteser Hilfsdienst, der Johanniter Unfallhilfe und der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft.

„Das Ehrenamt ist das Rückgrat unseres Zivil- und Bevölkerungsschutzes“, gab Schäuble zu bedenken. „Sie alle haben in den unterschiedlichsten Einsätzen, in großen und weniger großen Notlagen in Deutschland und in aller Welt bewiesen, welch wichtigen Dienst am Mitmenschen Sie leisten. Diese Leistungen wollen wir zukünftig noch deutlicher würdigen.“

Bundesminister Schäuble stellte den neuen Förderpreis des Bundesministeriums des Innern zur Förderung des Ehrenamtes im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz vor. Die Vergabe dieses Förderpreises, der im Kontext der gemeinsamen Initiative „Zivil-Engagement“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums des Innern steht, verfolgt das Ziel, das ehrenamtliche Engagement einzelner Gruppen oder Einrichtungen im Bevölkerungsschutz einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, seine Bedeutung zu würdigen und dieser wichtigen Säule unseres Gemeinwesens eine größere Wertschätzung zuteil werden zu lassen.

Dabei stellte der Bundesinnenminister klar, es ginge ihm nicht allein um den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. „Mir geht es auch um die wichtige gesellschaftliche Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in den Hilfsorganisationen. Ihre Jugend- und Nachwuchsarbeit vermittelt jungen Menschen nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern auch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. An vielen Orten hilft sie jungen Menschen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.“

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