DLRG-Taucher in Not


Münster (rd.de) – Eine Übung sollte der Tauchgang an einem Stauwehr der Werse in Münster werden. Doch die Übung endete in einer aufwändigen Rettungsaktion.

Während zwei Tauchkollegen mit Atemgerät auf Tauchstation gingen, verblieb ein Taucher ohne Atemausrüstung als Signalmann über Wasser. Doch die Nähe zum Wehr und die dort ansteigende Strömung wurde dem Mann zum Verhängnis. Er geriet zu nahe an das Wehr und wurde von der Strömung in die Wasserwalze gezogen und schleuderte über das Wehr hinüber.

Die Signalleine riss offenbar an den Tauchkollegen und machte Sie auf die missliche Lage aufmerksam. An der Sicherungsleine hing der Mann nun hinter dem Wehr im Wasserfall fest. Die herbeigerufene Feuerwehr bemühte sich rund 45 Minuten, die Situation für den Verunglückten zu entschärfen. Im Fokus lag hierbei, den Wasserdruck an der Stelle des Wehrs zu reduzieren, um zu verhindern, dass der Verunglückte ertrinkt und mehr Möglichkeiten zur Rettung zu erhalten.

Letztlich überlebte der verunfallte Taucher die Strapazen mit leichten Blessuren. Glücklicherweise konnte er seinen Kopf in eine Luftblase der Wassermassen halten und kam deshalb nicht ernsthaft zu Schaden.

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