Die Schweiz unterstützt Rettungsdienst in Jordanien


Bern (pm) – Die eidgenössische Bundespräsidentin Doris Leuthard hat in Jordanien ein Projektabkommen zur Verbesserung des Rettungswesens unterzeichnet.

Das vorgesehene Projekt im Umfang von rund 18 Millionen Franken sieht die Lieferung von etwa 100 Ambulanzfahrzeugen sowie umfangreiche Ausbildungs- und Qualitätssicherungsmassnahmen vor.

Im Rahmen des vereinbarten Projekts wird die jordanische Rettungswagenflotte modernisiert, so dass jede Ecke des Landes – auch Wüsten- und Bergregionen sowie Flüchtlingslager – schnell und mit angemessenen Rettungsfahrzeugen erreicht werden kann. Weiter sorgt ein Ausbildungsprogramm dafür, dass die Kompetenzen der jordanischen Behörden, Institutionen und Personen im Bereich des Rettungswesens weiter verbessert werden. Der Aufbau eines professionellen Qualitätssicherungssystems ermöglicht zudem, dass die Qualität des jordanischen Rettungswesens langfristig erhalten bleibt. Rettungseinsätze werden in Jordanien ohne Einschränkungen kostenlos und diskriminierungsfrei durchgeführt.

Das Projektabkommen wurde von der Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard, dem jordanischen Planungsminister Dr. Jafar Hassan sowie dem Direktor von Jordan Civil Defense, Major General Abdullah Suliman Al-Hamadneh, unterzeichnet. Die Finanzierung des Projekts im Umfang von rund 18 Millionen Franken erfolgt je hälftig durch einen kommerziellen Kredit von Schweizer Banken und durch einen nicht rückzahlbaren Finanzierungszuschuss der Schweiz im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Die Umsetzung des Projektes beginnt Anfang 2011 und wird bis Mitte 2013 abgeschlossen.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?