THW testet Bereitstellungsraum 500


Bonn (THW) – Im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen übt das Technische Hilfswerk den Bereitstellungsraum (BR) 500. Dieser kommt zum Einsatz, wenn bei Großschadenslagen wie Hochwasser, Sturm oder anderen Katastrophen Einsatzkräfte über eine längere Zeit versorgt und untergebracht werden müssen. Den Belastungstest führt das THW zirka zehn Tage durch.

„Die Übung Bereitstellungsraum 500 ist die erste praktische Erprobung dieses Einsatzkonzeptes“, erklärte THW-Präsident Albrecht Broemme. Das Szenario dauert bis zum 30. Juni. Der BR 500 beinhaltet alles, was für die Bereitstellung von bis zu 500 Einsatzkräften benötigt wird. „Einsätze wie beim Hochwasser 2013 oder beim G8-Gipfel haben gezeigt, dass der BR 500 schon aus Fürsorgegründen für die Einsatzkräfte wichtiger Bestandteil der Einsatzplanung ist“, so Broemme.

Der Bereitstellungsraum bietet neben einer Führungsstelle alle erforderlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Dazu zählen ein Feldlager mit Sanitäranlagen sowie Werkstätten. Mit dieser Ausstattung kann der BR 500 sowohl bei lang andauernden Einsätzen als auch bei Großveranstaltungen genutzt werden, bei denen die Einsatzkräfte auf Abruf bereit stehen müssen.

Parallel zum Test des BR 500 findet auf dem Wasserübungsplatz in Barme die jährliche Brückenbauübung statt. Während dieser mehrwöchigen Großübung ziehen unter anderem die THW-Kräfte der Fachgruppen Brückenbau in den BR 500 ein und testen das Konzept damit unter realen Bedingungen.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?