Staatsanwalt ermittelt nach medizinischer Erstversorgung


Aurich (rd.de) – Nach dem Unfalltod eines 30-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft Aurich Ermittlungen aufgenommen. Die Obduktion ergab Fehler in der medizinischen Erstversorgung.

Staatsanwaltschaft ermittelt nach falscher Erstversorgung. Symbolfoto: fotolia/benjaminnolte

Staatsanwaltschaft ermittelt nach falscher Erstversorgung. Symbolfoto: fotolia/benjaminnolte

Der Mann war am 28.12.2015 von einem Auto erfasst worden. Der Fahrer des Pkw beging Verkehrsunfall-Flucht. Um die genaue Todesursache festzustellen zu können und strafrechtliche Ermittlungen einzuleiten, gab die Staatsanwaltschaft die Obduktion des Getöteten in Auftrag.

Das vorläufige Ergebnis der Obduktion ergab nun, dass nicht die durch den Unfall verursachten Verletzungen zum Tod des Mannes führten. Vielmehr wurde festgestellt, dass vermutlich Fehler in der medizinischen Erstversorgung die Todesursache waren. Die Ermittlungen der Polizei sind daraufhin ausgeweitet worden.

Gegen wen sich die Ermittlungen genau richten, Ersthelfer, Notarzt und/oder Rettungsfachkräfte, teilte die Staatsanwaltschaft aufgrund des laufenden Verfahrens nicht mit.

(05.01.2015)

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