Helfende Jugendverbände verabschieden Leitsätze


Jugendverbände der Hilfsorganisationen verabschieden gemeinsame Leitsätze. Foto: H7

Berlin (pm) – Die sieben Jugendverbände der Hilfsorganisationen haben gemeinsame Leitsätze zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit verabschiedet. Der Zusammenschluss, auch „H7“ genannt, besteht aus Arbeiter-Samariter-Jugend, Deutsche Jugendfeuerwehr, DLRG Jugend, Jugendrotkreuz, Johanniter Jugend, Malteser Jugend und THW-Jugend.

Im Mittelpunkt der neuen Ausrichtung steht zum einen die gemeinschaftliche Außendarstellung. So zeichnen sich die „H7“ durch ihre gemeinsamen Ziele aus: Sensibilisierung junger Menschen für humanitäre Werte, Stärkung sozialer Kompetenzen und nachhaltige Nachwuchsgewinnung. Der regelmäßige Informationstausch sowie eine stärkere Vernetzung und gegenseitige Unterstützung spielen in der Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Dies haben die Bundesjugendleiter der sieben Jugendverbände nun noch einmal schriftlich fixiert.

„Auf Basis einer vertrauensvollen und engagierten Kooperation versprechen wir uns, unsere Vorstellungen der helfenden Jugendverbandsarbeit effektiver voranbringen und obendrein den Bekanntheitsgrad aller sieben Jugendorganisationen weiter steigern zu können“, erklärt Timm Falkowski, Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Seit einem ersten Gedankenaustausch im Jahr 2003 intensivieren die Jugendverbände ihre Zusammenarbeit stetig. Ein Meilenstein war die gemeinsame Imagekampagne „Was geht ab“ in 2005. In Seminaren tauschen sich die Akteure in den Verbänden regelmäßig aus – wie zuletzt zum Thema Notfallmanagement Anfang dieses Jahres. Außerdem wirken sie im Deutschen Bundesjugendring häufig zusammen. 2011 erstellten die Jugendverbände die Arbeitshilfe „Beteiligung und Mitbestimmung“, welche als direktes Ergebnis aus den Seminarreihen entstanden ist.

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