Aktion Rettungsgasse: erste Erfolge


Mainz (rd.de) – Die Leitstellen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie der Radiosender SWR3 starteten im Oktober 2015 die gemeinsame Aktion Rettungsgasse.

Mitarbeiterin einer Leitstelle. Foto: DRK Rheinhessen-Nahe

Mitarbeiterin einer Leitstelle. Foto: DRK Rheinhessen-Nahe

Dank der Initiative werden seitdem Verkehrsteilnehmer gezielt im Radio aufgefordert, eine Rettungsgasse zu bilden. Eine erste Bilanz ist positiv.

Rettungswagen-Besatzungen des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe informieren die zuständigen Leitstellen per Funk über Rückstaus vor Unfallstellen oder anderen Verkehrsstörungen. Die Integrierte Leitstelle in Bad Kreuznach und die Rettungsleitstelle Mainz verständigen dann das SWR3-Verkehrszentrum. Der Moderator im Studio fordert dann umgehend die Autofahrer auf, eine Rettungsgasse zu bilden.

Nach den ersten drei Monaten scheint sich die Kooperation in der Praxis bewährt zu haben. „Bei einem Unfall im morgendlichen Berufsverkehr auf der A63 bei Nieder-Olm konnte so schnell eine Rettungsgasse für nachrückende Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei geschaffen werden, nachdem die Besatzung des ersten Rettungswagens den Stau an die Rettungsleitstelle Mainz gemeldet hatte“, erklärt der Teamleiter der Leitstellen des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe, Hans-Jörg Kappaun.

Auch der Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes, Jörg Steinheimer, äußert sich zufrieden. Die Weiterleitung der DRK-Meldungen und die direkte Ansprache der Verkehrsteilnehmer über das Radio tragen nach Ansicht Steinheimers zu einer schnellereen Versorgung der Patienten bei.

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