Deutsche Segler aus Seenot im Atlantik gerettet


Bremen (DGzRS) – Mit Unterstützung durch die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Mittwochnachmittag zwei deutsche Segler im Atlantik aus Seenot gerettet worden. Die beiden blieben unverletzt.

Gut 500 Seemeilen (rund 950 Kilometer) west-nordwestlich der Kapverdischen Inseln geriet die unter deutscher Flagge fahrende Segelyacht „Kalythea“ in Seenot. Der 75-jährige Skipper und seine 69-jährige Mitseglerin aus Berlin befanden sich auf dem Weg von Brasilien zur kanarischen Insel La Gomera. Nach Mastbruch setzten sie bereits am Sonntag einen ersten Notruf ab. Die Seenotleitungen auf den Azoren und in Bremen koordinierten ein Handelsschiff zur „Kalythea“. Ein direkter Funkkontakt zur Segelyacht war nicht möglich. Nach der Hilfe durch das Handelsschiff konnte die deutsche Segelyacht ihre Fahrt unter Motor fortsetzen.

Am Dienstagnachmittag erhielt die Seenotleitung Bremen die Nachricht von einem automatisch ausgelösten zweiten Notruf einer Seenotfunkboje – offenbar nach Wassereinbruch an Bord der „Kalythea“. Noch immer war kein direkter Kontakt zum Havaristen möglich. Die Seenotleitung in Delgada (Azoren) koordinierte den Frachter „Spar Gemini“ zur Segelyacht.

Am Mittwochnachmittag deutscher Zeit rettete die Besatzung des Frachters die beiden unverletzten Segler. Die kurz vor dem Sinken stehende Yacht musste aufgegeben werden.

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