„Girls‘ Day“ bei der Marine


Glücksburg (ots) – Technik, die begeistert. Die Deutsche Marine hat sie. Ob als Techniker an der Antriebs-Maschine in einem Schnellboot, ob als Pilot in einem Hubschrauber oder als Taucher unter Wasser. Marinesoldaten arbeiten täglich mit modernster Technik. Das fasziniert zunehmend auch junge Frauen. Am „Girls Day“ zog es sie wieder an die Küste: Schülerinnen aus der gesamten Republik. Sie wollten Marinetechnik und das Leben an Bord hautnah erleben. „Ich wollte sehen und anfassen, wie Technik funktioniert – da ist die Marinetechnikschule in Parow für mich natürlich interessant“, sagt die 15-jährige Franziska Myrach aus Stralsund. Die Technik-Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern ziehen alle Register: Schülerinnen starten Motoren, knoten kleine Anker und frieren im frostigen Nachbau einer Schiffskühl-anlage einer Fregatte. „So funktioniert also eine hydraulische Anlage“, staunt Franziska Wallis, als sie die Steuerung eines Ruders betätigen darf. Die 14-Jährige aus Niepars ist hier die jüngste Teilnehmerin.

Auch an zehn weiteren Marine-Standorten in Norddeutschland staunen junge Frauen über ein buntes Technik-Programm: von der Besichtigung einer Fregatte oder eines Hub-schraubers, bis hin zur Mitfahrt auf dem „Ozelot“. Das Schnellboot aus Warnemünde schafft mit seinen 16000 PS eine Höchstgeschwindigkeit von über 70 Stundenkilometern. „Es war sehr schön und spannend. Der Tag hat meine Erwartungen voll erfüllt und konnte mir einen guten Einblick in das Leben bei der Marine verschaffen“, sagt Brit Stichel aus Hürup. Die 17-jährige Schleswig-Holsteinerin besuchte die Marineschule Mürwik in Flens-burg. Hier bildet die Marine ihren Offiziernachwuchs aus.

Die Marine wird als Arbeitgeber für junge Frauen immer attraktiver. Mittlerweile versehen rund 800 Frauen ihren Dienst auf den Schiffen und Booten der Deutschen Marine. „Der Spitzname ‚Blaue Jungs‘ ist von gestern – heute müsste es richtig lauten ‚Blaue Jungs und Mädels‘, sagt der Befehlshaber der Flotte und schmunzelt. „Immer mehr junge Frauen treten Jahr für Jahr den attraktiven Dienst in unserer Marine an. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder eine große Zahl junger Mädchen den Weg in unsere Marine fand und dort hautnah erlebte, was es heißt mit moderner Technik zu arbeiten.“ betont Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker und ergänzt: „Ich hoffe, im nächsten Jahr kommen die jungen Damen genauso enthusiastisch und noch zahlreicher zu uns.“

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Henning Radtke
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