Der Nachbar diente als Geburtshelfer


Hamburg (BF) – Die Feuerwehr Hamburg wurde zu einer Notgeburt in einer Wohnung alarmiert. Die Leitstelle instruierte den Nachbarn zum Leisten der Geburtshilfe.

Bei der werdenden Mutter, war bereits die Fruchtblase geplatzt, die Wehenabstände betrugen nur noch zwei Minuten. Der Disponent in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr gab dem Anrufer (ein Nachbar der Schwangeren) Instruktionen mit Hilfe des Standardisierten Medizinischen Abfrage-Protokolls (SMAP) zu den erforderlichen Maßnahmen.

Unterstützt durch den Disponenten, wurde der Nachbar so erfolgreich zum Geburtshelfer, die wenig später eintreffenden Feuerwehrbeamten des Rettungswagen 25 B durchtrennten um 10:15 Uhr die Nabelschnur, übernahmen die weitere rettungsdienstliche Versorgung und gratulierten allen Beteiligten zur glücklichen Geburt des Mädchens.

Die 34-jährige, nun zweifache Mutter, war in der 35. Woche ihrer Schwangerschaft und wurde mit dem Rettungswagen in die Asklepios Klinik Wandsbek befördert.

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