Dankeschön an den Lebensretter


Tulln – Zu einem Kennenlernen der besonderen Art kam es am Donnerstagmittag in Tulln (Österreich). Nachdem eine Frau voriges Jahr einen Kreislaufstillstand erlitt, konnte sie durch einen perfekten Rettungseinsatz und optimalen Begleitumständen ihren ersten Lebensretter treffen. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Bezirkshauptmann Mag. Andreas Riemer gratulierten.

Bei einem dramatischen Notfall in Röhrenbach bei Sieghartskirchen am Nationalfeiertag voriges Jahr blieb das Herz einer Frau stehen. Ihr Mann war gerade in der Nähe und erkannte den Ernst der Lage, als seine Frau zusammenbrach. Geistesgegenwärtig wurde der Notruf gewählt. Der erfahrene EMD (Emergency Medical Dispatcher) Armin Hickl klärte sofort den Notfallort ab und aufgrund der Meldung, dass die Frau nicht mehr atmet und ohne Bewusstsein ist, wurde sofort eine hochpriorisierte Alarmierung ausgelöst.

Während die Notfallteams des Roten Kreuzes Atzenbrugg-Heiligeneich und des Notarztwagens Tulln sich auf den Weg machten, erklärte Armin Hickl gemäß dem standardisierten Notrufprotokoll die richtigen Handgriffe wie der Dame geholfen werden kann. Durch die frühzeitig durchgeführte Herz-Lungen-Wiederbelebung konnten die Frau nach weiterer Versorgung durch die Rettungsmannschaften und des Landesklinikums St. Pölten bereits zwei Wochen später das Spital ohne Folgeschäden verlassen.

Am Donnerstagmittag erhielten der Mann und sein telefonischer Helfer für Ihre großartige Leistung in der Bezirkshauptmannschaft Tulln einen Ehrenurkunde und ein kleines Geschenk von Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und BH Mag. Andreas Riemer. „Die ersten Minuten sind bei Notfällen besonders entscheidend.“ erklärt LR Sobotka. „Noch während das Notrufgespräch läuft, erfolgt schon die Alarmierung der Rettungskräfte und die Anleitung zu Sofortmaßnahmen. So beginnt schon beim Telefonat die Hilfe.“ so Sobotka weiter.

Foto: 114 Notruf NÖ

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?