Dahme-Spreewald verlängert Vertrag mit Johannitern


Lübben (JUH) – Bis zum 31.12.2017 wird der Rettungsdienst im Landkreis Dahme-Spreewald weiterhin von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) durchgeführt. Für die fünfjährige Verlängerung des Vertrages mit dem Regionalverband Südbrandenburg hat sich der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung am 8. Dezember 2011 ausgesprochen.

Grund sei nach Einschätzung von Frank Mieck, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, die qualitativ hochwertige und zufriedenstellende Arbeit des Rettungsdienstpersonals.

Der Kreis hat dabei von der im brandenburgischen Rettungsdienstgesetz festgelegten Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung der Aufgabenübertragung um maximal fünf Jahre Gebrauch gemacht.

Seit 2008 ist die Hilfsorganisation JUH für alle, derzeit acht, Rettungswachen im Landkreis Dahme-Spreewald zuständig. Für Sicherheitsdezernent Wolfgang Schmidt ist vor allem wichtig, dass sich der Landkreis Dahme-Spreewald auch in den nächsten Jahren auf eine beständige, leistungsstarke und sensible Umsetzung des Rettungsdienstes im Interesse der Patienten verlassen kann.

Der 2.261 km² große und rund 162.000 Einwohner zählende Landkreis Dahme-Spreewald unterhält acht Rettungswachen. Leistungserbringer auf allen acht Rettungswachen ist der Regionalverband Südbrandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Vorgehalten werden im Regelrettungsdienst des Landkreises insgesamt vier Notarzteinsatzfahrzeuge, zwölf Rettungstransportwagen, drei Krankentransportwagen und der in Brandenburg einzige Infektionsrettungswagen.

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