Busunfall: MANV-Alarm in Bremen


Bremen (BF) – Ein Busunfall auf der Autobahn 27 in Bremen löste am Donnerstag (18.07.2013) einen Großeinsatz aus. Aufgrund unklarer Meldungen ging die Leitstelle von einem „Massenanfall an Verletzten“ aus.

So meldeten manche Anrufer einen verunfallten Schulbus, andere einen Reisebus. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine Leerfahrt handelte. Der 50-jährige Busfahrer war in dem Gelenkbus eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Einsatzkräfte befreiten den Mann. Nach Erstversorgung durch einen Feuerwehrnotarzt brachten ihn Rettungskräfte in ein Bremer Krankenhaus.

Vor Ort waren drei Berufsfeuerwehr-Wachen, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Schönebeck sowie mehrere Rettungsdienst-Fahrzeuge. Die Autobahn 27 war rund zwei Stunden in Fahrtrichtung Bremer Kreuz gesperrt.

One Response to “Busunfall: MANV-Alarm in Bremen”

  1. Dieter Schumacher on Juli 18th, 2013 23:03

    Hier kann man mal wieder sehen, dass man nur melden soll was wirklich auch passiert ist und keine Vermutungen als Notfallmeldung abgeben.
    Es war ein total überforderter Einsatz von Hilfskräften, die hier einen enormen Kostenaufwand erzeugt haben.
    Als unmittelbarer Zeuge – der direkt hinter dem Bus fuhr – habe ich dieses als Notfallmeldung mit „nur“ einem schwerverletzten Busfahrer abgesetzt und daraufhin ist auch der erste Einsatz erfolgt.
    Die nach sehr kurzer Zeit ankommenden Polizei- und Hilfsfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen reichten voll und ganz aus, die entsprechende Hilfe zu leisten.
    Es ist auch gut, und das muss auch gesagt werden, dass Notfallmeldungen abgegeben werden. So kann man die 1. Hilfe voll und ganz gewährleisten.
    Ebenso war es m.E. voll und ganz richtig, dass die Notfall-Ruf-Nummer 110 gewählt worden ist, da es hier um einen Kfz-Unfall auf einer Bundesautobahn handelte, wo diverse Kfz die Unfallstelle passieren.
    Danke auch an einen Herrn, der sich sofort um den Busfahrer kümmerte und eine Krankenschwester, die sich ebenfalls darum bemühte, den Verunglückten zu helfen und somit 1.Hilfe leisteten. Die zwei anderen Helfer sorgten für den Ablauf des noch laufenden Kfz-Flusses, bis die Polizei eintraf und beide Seiten für die vollständige Hilfeleistung absperrten.
    Man muss dieses nicht jeden Tag erleben, aber Vorsicht sollte immer geboten sein, wenn man mit dem Kfz „auf Achse ist“. Auch wen plötzlich ein Bus fast quer vor dem eigenen Kfz steht. Danke an ALLE!

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