Bundeskabinett beschließt Führerscheinausnahme


Berlin (rd.de) – Gestern beschloß das Bundeskabinett die Eckpunkte für den viel diskutierten „Feuerwehrführerschein“. Inhaber der Führerscheinklasse B sollen demnach künftig mit Einsatzfahrzeugen bis zu 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ausrücken dürfen.

Nach langem Drängen und Zerren hat das Bundeskabinett gestern die Voraussetzungen für eine praxisgerechte Regelung zum so genannten Feuerwehrführerschein geschaffen. Künftig können Landesbehörden Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienste, der technischen Hilfsdienste und des Katastrophenschutzes Sonderfahrberechtigungen für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen ausstellen.

Und das sind die wichtigsten Eckpunkte des Beschlusses:

  • Die Regelung gilt für Freiwillige Feuerwehren, für Rettungsdienste, technische Hilfsdienste und den Katastrophenschutz
  • Der „Feuerwehrführerschein“ kann für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 t ausgestellt werden
  • Ausbildung und Fahrprüfung können organisationsintern durchgeführt werden

Das Bundesministerium für Verkehr muss nun die Details ausgestalten.

One Response to “Bundeskabinett beschließt Führerscheinausnahme”

  1. badner91 on Dezember 30th, 2009 12:07

    Gilt der FW Führerschein auch für SEG´en die solch ein Fahrzeug besitzen?
    Und gilt er nur im K-Fall oder auch für Sanitätsdienste bei Veranstalltungen und Übungen?
    Und was muss muss die Ausbildung beinhalten?
    Alles in allem eine sehr gewagte Sache, wenn ich mir Überlege das ich (1Jahr Führerschein und San-Helfer) mit so einem Riesigen Fahrzeug fahren soll, geschweige denn in Einsatz.

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