Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble beauftragt THW-Trinkwassereinsatz für Myanmar


Berlin – 8. Mai. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble schickt THW-Helfer in die Katastrophenregion Myanmar. Heute wurde die Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland (SEEWA) des Technischen Hilfswerks (THW) für einen humanitären Soforthilfeeinsatz beauftragt.Zurzeit werden im Auftrag des Bundesinnenministeriums in Rüsselsheim bei Frankfurt Trinkwasseraufbereitungsanlagen sowie Gerät und Material zur Instandsetzung zerstörter Infrastruktur zusammengezogen. Ein 12-köpfiges THW-Expertenteam steht bereit, um nach Erledigung der Einreiseformalitäten sofort in die Katastrophenregion aufzubrechen. Im Auftrag des Bundesinnenministeriums hat das THW bereits am Mittwoch einen Logistikexperten nach Rangun entsandt. In der Hauptstadt Myanmars unterstützt er seit heute Morgen die Koordinierung von Hilfsgüterlieferungen des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP).

Bundesminister des Innern Dr. Wolfgang Schäuble: „Mit Bestürzung verfolgen wir seit Tagen die Zuspitzung der Lage für die Bevölkerung in Myanmar. Den Menschen in den Katastrophengebieten fehlt es nahezu an allem. Besonders wichtig ist nun, dass möglichst schnell Trinkwasser aufbereitet und verteilt wird, um das Überleben zu sichern.“

Wirbelsturm „NARGIS“ war am vergangenen Wochenende mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 200 Stundenkilometern über die Küstenregion Myanmars hinweggefegt und hat teilweise ganze Dörfer zerstört. Laut Regierungsangaben kamen mehrere Zehntausend Menschen ums Leben, Hunderttausende wurden obdachlos.

Seit seiner Gründung im Jahr 1950 leistet das THW technische Hilfe im In- und Ausland. Im THW, das zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern gehört, engagieren sich rund 80.000 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich für in Not geratene Menschen. Zuletzt halfen die Trinkwasserexperten der SEEWA nach den verheerenden Überschwemmungen in Afrika.

Quelle: BMI Pressemitteilung / thw.de

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