Buchtipp: Schmerzgrenzen


GTVHGütersloh (GTVH) – Ob in Darfur, Kolumbien oder im Nachkriegsirak: Die Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“ werden dort aktiv, wo sonst oft niemand Hilfe leistet. Helfer berichten.

Sie arbeiten in Projekten, in denen tödliche Seuchen grassieren, Kriegschirurgie nötig ist und traumatisierte Menschen dringend psychologische Hilfe brauchen. Sie kämpfen gegen Aids, kümmern sich um schwer unterernährte Kinder und versorgen Tausende von Flüchtlingen.

Petra Mayer, die ehemalige Pressesprecherin von Ärzte ohne Grenzen, hat sieben Helferinnen und Helfern eine Stimme gegeben. Offen und kritisch berichten die Helfer über ihre Erfahrungen.

Die einfühlsamen Geschichten beschreiben, wie Menschen inmitten von Krieg, Gewalt und Leid zu überleben versuchen. Und wie dabei für die Betroffenen, aber auch für die Helferinnen und Helfer, Schmerzgrenzen mitunter weit überschritten werden. Die Geschichten erzählen von Erfolgen und Misserfolgen, von Ängsten und Zweifeln, von Freude und dem Gefühl des Versagens und davon, wie schwierig, frustrierend manchmal und doch ungemein wichtig die humanitäre Hilfe ist.

Ein spannender Blick hinter die Kulissen der Ärzte ohne Grenzen, mit alle den Geschichten, die in der Tagesschau nicht zu erfahren sind.

Erschienen im Gütersloher Verlagshaus
ISBN 978-3-579-06979-1, Preis: 16,95 EUR

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