Buch-Tipp: Gesichter jenseits der Unfallstatistik


Berlin (DGU) – Das Buch „Jeden kann es treffen“ ist in seiner zweiten überarbeiteten Auflage erschienen. Es erzählt in 13 Einzelschicksalen von Betroffenen, die einen geliebten Menschen bei einem Verkehrsunfall verloren haben, selbst schwer verletzt waren oder als Helfer am Unfallort Schmerz, Leid und Trauer unmittelbar erfuhren.

Die Berichte wurden zusammengetragen von Ina Kutscher (44), die 2000 selbst lebensgefährlich bei einen Verkehrsunfall verletzt wurde. Sie hat das Buch in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) herausgegeben.

Ina Kutscher, die DGU und der DVR erweitern mit dem Buch die in der Öffentlichkeit oft sehr abstrakt geführte Diskussion um die Aspekte „Mitgefühl“ und „Menschlichkeit“. Schließlich sind es Menschen, die unvermittelt Opfer schwerer Unfälle werden und die doch zu oft hinter nüchternen Zahlen und Statistiken verborgen bleiben. Ziel ist es, die Zahl der Unfälle zu senken und das Leid von Unfallopfern und Angehörigen zu verringern.

Die Autorin lässt Unfallopfer, Hinterbliebene, Ersthelfer und Unfallverursacher ihr Erlebtes mit eigenen Worten erzählen. Ihre Portraitfotos und Berichte geben den Zahlen und Statistiken Gesichter. Das Buch will zeigen, dass ein Unfall tatsächlich jeden ohne Vorwarnung treffen kann und dass jeder durch sein eigenverantwortliches Verhalten die Wahrscheinlichkeit des „Getroffenwerdens“ für sich und andere verringern kann.

Das Buch „Jeden kann es treffen“ kann hier kostenlos bestellt werden.

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