Brummifahrer starb trotz schneller Rettung


Köln (BF) – Gestern Abend kam es auf der A1 hinter der Anschlussstelle Köln-Bocklemünd zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen drei Lastwagen. Ein Fahrer war eingeklemmt und verstarb trotz schneller Hilfe noch am Unfallort.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich zwei Fahrer einschließlich einer Beifahrerin der vorderen Lastwagen bereits aus ihren Fahrzeugen befreit.

Daher konzentrierten sich die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf die Befreiung und rettungsdienstliche Versorgung der eingeklemmten Person im stark deformierten Fahrerhaus des hinteren Lastwagens. Obwohl die Rettungskräfte den Lastwagenfahrer sehr schnell, innerhalb weniger Minuten befreien konnten und umgehend versuchten ihn wiederzubeleben, verstarb der Fahrer aufgrund der schweren Verletzungen.

Durch den Unfall wurden zwei Kraftstofftanks aufgerissen. Insgesamt 800 Liter Diesel breiteten sich großflächig auf der Fahrbahn aus. Die Feuerwehr verhinderte, dass der Dieselkraftstoff in die Kanalisation und in das Erdreich eintrat, und brachte im Weiteren großflächig Bindemittel, 25 Säcke mit je 40 Liter Inhalt, auf die Fahrbahn auf.

Die Bergung der Lastwagen durch ein Fachunternehmen, die Beseitigung der Unfallfolgen und die Unfallaufnahme durch die Polizei erstreckten sich noch weit bis in die Nachtstunden.

Zum Einsatz kamen der zuständige Löschzug aus Ehrenfeld, der Rüstzug von der Feuerwache aus Weidenpesch sowie der Rettungsdienst und der Führungsdienst der Feuerwehr mit insgesamt 30 Einsatzkräften.

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