Brennt Wäschetrockner in Seniorenheim: 15 Betroffene


Wedel (ots) – Zu einem Großeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Wedel und den Rettungsdienst hat am späten Samstagabend ein brennender Wäschetrockner in einem Wedeler Senioren- und Pflegeheim geführt. Der Brand war zwar schnell unter Kontrolle gebracht, der Rauch aber zog durch weite Teile einer Station, sodass dort mehrere Patienten in Sicherheit gebracht werden mussten.

Gegen 22.40 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst. Als die Feuerwehr an dem Haus an der Gorch-Fock-Straße eintraf, war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen. Daraufhin wurde die Alarmstufe auf “Feuer groß” erhöht. 45 Feuerwehrkräfte mit acht Fahrzeugen sowie die Besatzungen von fünf Rettungswagen, Notarzt, leitender Notarzt und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst eilten zum Einsatzort.

Die Feuerwehr lokalisierte den Brand schließlich in einem Wäscheraum auf einer Station. Dort war ein Wäschetrockner in Brand geraten. Ein Trupp unter Atemschutz löschte ihn ab. Der Brandrauch war aber bereits durch die Station bis in die Zimmer der Bewohner gezogen. Feuerwehr und Rettungsfachpersonal betreuten die Bewohner und brachten sie – sofern nötig – in Sicherheit.

15 Personen wurden vom Notarzt gesichtet; es brauchte aber niemand ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.

2 Responses to “Brennt Wäschetrockner in Seniorenheim: 15 Betroffene”

  1. locco on Mai 1st, 2012 09:34

    Wer bitte schreibt diese Artikel mit solchen Überschriften. Ist das eine Frage: “Brennt Wäschetrockner im Seniorenheim: 15 Verletzte” ?

    Im Namen der Grammatik, auch wenn solche durch das deutsche Unterschichten-TV vernichtet wird, bitte bringt das in Ordnung.

  2. Lars Schmitz-Eggen on Mai 1st, 2012 11:43

    Hallo,

    das hat ausnahmsweise nichts mit “Unterschichten-TV”, wie Sie es nennen, zu tun. “Brennt Haus”, “Brennt Lkw” usw. sind durchaus übliche und weit verbreitete Formulierungen, wie sie die Feuerwehr im Funkverkehr verwendet. Ziel ist es hierbei, die Kernaussage in einem möglichst kurzen Funkspruch aufzunehmen. Der grammatikalische Aspekt ist dabei nebensächlich. In unserer Überschrift haben wir versucht, diese vielen Einsatzkräften geläufige Formulierung aufzunehmen. Wenn wir Sie damit verärgert haben sollten, bitten wir dies zu entschuldigen.

    Lars Schmitz-Eggen
    Chefredakteur
    http://www.rettungsdienst.de

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