Brand und Teileinsturz eines Wohnhauses


Pinneberg (ots) – Insgesamt vier Verletzte hat ein Vollbrand eines Mehrfamilienhauses in Barmstedt gefordert. Ein Teil des Gebäudes stürzte ein.

Zur Brandzeit befanden sich insgesamt vier Personen im Haus. Dabei handelt es sich um drei der vier Hausbewohner, die 36-jährige Mutter mit ihren zwei kleinen Kindern, 22 Monate und 4 Jahre alt, sowie der aus dem Kreis Steinburg stammende 66-jährigen Großvater.

Der 66-Jährige erlitt Brandverletzungen, die 4-Jährige ist vorsorglich in ein Krankenhaus in Pinneberg gekommen. Ihre kleine Schwester ist offenbar nicht so schwer verletzt, wie anfänglich angenommen. Der 66-Jährige und das 22 Monate alte Mädchen wurden mit Rettungshubschraubern in Hamburger Spezialkliniken geflogen.
Im weiteren Verlauf hat sich bei den Löscharbeiten ein Feuerwehrmann an der Hand verletzt. Er wurde ins Regioklinikum Elmshorn gebracht.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die Außenwände des Hauses bereits deutlich nach außen geneigt. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ein Vollbrand des Gebäudes, das vorne links einstürzte. Alle Personen hatten zu diesem Zeitpunkt das Haus bereits verlassen. Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK, Technisches Hilfswerk und Polizei waren mit mehr als 150 Einsatzkräften im Einsatz.

Die Feuerwehr konzentrierte sich auf die Brandbekämpfung im Außenangriff. Dazu wurden insgesamt elf Strahlrohre, davon zwei über Drehleitern, vorgenommen. Problematisch erwies sich eine abgerissene Gasleitung. Deshalb wurde um 10.45 Uhr eine Evakuierung der unmittelbaren Nachbarhäuser veranlasst. Das DRK bereitete in der Sporthalle Heederbrook, die etwa 500 Meter von der Einsatzstelle entfernt liegt, eine Sammelstelle vor. Die meisten der 17 Betroffenen kamen vorübergehend aber bei Bekannten unter. Nachdem die Vorderwand des brennenden Hauses vom Technischen Hilfswerk eingerissen und die Trümmer beseitigt wurden, konnte ein Mitarbeiter der Stadtwerke Barmstedt vor dem Haus die unter dem Bürgersteig verlaufende Gasleitung abklemmen. Um 12.30 Uhr konnte die Evakuierung aufgehoben werden.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Kriminalpolizei könnte ein gasbetriebenes Wärmegerätes den Brand ausgelöst haben.

(Foto: KFV Pinneberg)

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