Brand in einem Hochhaus


Gießen (ots) – Heute früh kam es gegen 01.30 Uhr in einem Ein-Zimmer-Appartement eines Hochhauses in Gießen zu einem Wohnungsbrand im Erdgeschoss. In dem Gebäude wohnen etwa 180 Personen.

In der Nacht zum Mittwoch (6.1.2010) sorgte ein Feuer in einem Appartment für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Durch das schnelle Eingreifen der Berufsfeuerwehr Gießen konnte das Feuer zwar schnell gelöscht werden, es konnte jedoch nicht verhindert werden, dass sich der Rauch im gesamten Hochhaus ausbreitete.

Wegen der Gefahr einer Rauchgasintoxikation wurden die circa 180 in dem Haus gemeldeten Personen aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Trotzdem mussten anschließend 26 Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur Beobachtung in die Uni-Klinik Gießen eingeliefert werden.

Die Bewohner des Erdgeschosses sowie die der beiden darüber liegenden Stockwerke konnten ihre Wohnungen nicht mehr betreten und müssen die Nacht in den Räumlichkeiten des DRK verbringen.

Nach den bisherigen Ermittlungen steht als Brandursache eine fahrlässige Brandstiftung durch den 52-jährigen Wohnungsinhaber fest. Der 52-jährige war mit einer brennenden Zigarette im Bett eingeschlafen, zog sich bei dem anschließenden Feuer Brandverletzungen zu und wurde zur stationären Behandlung in die Uni-Klinik Gießen eingeliefert.

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