Bonner Notfallrettung wird neu verteilt


Bonn (rd.de) – Bei der Ausschreibung für den Rettungsdienst mussten die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Bonn einen herben Rückschlag in Kauf nehmen. Die Stadterwaltung entschied, dass der Malteser-Hilfsdienst (MHD) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) die Notfallrettung künftig ohne die beiden anderen Hilfsorganisationen übernehmen sollen.Das DRK darf weiterhin Krankentransporte durchführen. Dies ist den Johannitern auch untersagt.

Bei der Diskussion geht es um die Senkung der Preise für die Krankenkassenbeiträge. Die JUH befürchtet, dass massive Einsparungen zu erheblichen Qualitätseinbußen führen. Außerdem würden 30 Angestellte ihren Job verlieren.

Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter werfen der Verwaltung vor, nur nach dem günstigsten Angebot entschieden zu haben. Die beiden von der Notfallrettung ausgeschlossenen Organisationen wollen juristische Schritte einleiten.

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