Bombendrohung im Rhein-Ruhr-Zentrum


Mülheim an der Ruhr (pol/DRK) – Bei einer Sicherheitsbehörde ging am Sonntagmorgen (06.01.2013) der Hinweis auf einen geplanten Sprengstoffanschlag in Mülheim an der Ruhr ein. Polizei und Rettungskräfte wurden daraufhin in Alarmbereitschaft versetzt.

Der unbekannte Anruf soll laut Polizei angegeben haben, dass sich im Rhein-Ruhr-Zentrum zwei Koffer mit Sprengstoff befänden. Zum selben Zeitpunkt fand in dem Einkaufszentrum ein Trödelmarkt statt. Mehrere tausend Menschen hielten sich auf dem Gelände auf.

Die Veranstaltung wurde von der Polizei umgehend beendet. Feuerwehr und Rettungsdienst standen in Bereitschaft.

Alle Einsatzkräfte des Mülheimer Katastrophenschutzes wurden um 13.15 Uhr alarmiert. Das DRK zum Beispiel löste daraufhin Vollalarm für alle Helfer aus. Insgesamt standen so in der ersten Stunde 110 ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Verfügung.

Das DRK besetzte zunächst sieben Rettungs- und zwei Krankenwagen sowie die beiden „Gerätewagen Sanitätsdienst“. Die Fahrzeuge bezogen an der Feuerwache 2 Stellung. Die übrigen Einsatzkräfte hielten sich am Speldorfer Einsatzzentrum zur Verfügung.

Mit Sprengstoffspürhunden durchsuchten Polizeibeamte den Innen- und Außenbereich des Einkaufszentrums. Nachdem kein Sprengstoff gefunden worden war, konnten die Einsatzkräfte um 19.00 Uhr entlassen werden.

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