Bielefelder Rettung: Mehr Einsätze, mehr Sicherheit


Bielefeld (pm) – Die Rettungsdienst Bielefeld gGmbH zieht eine positive Jahresbilanz. Der neue Rettungsdienstbedarfsplan ist aufgegangen und die Steigerung der Einsatzzahlen ließ sich gut bewältigen.

Seit dem 1. Juli 2009 rückt der Rettungswagen in Gadderbaum auch nach 22 Uhr und an Sonntagen aus. Dies ist eine Maßnahme des überarbeiteten Rettungsdienstbedarfsplanes, den der Stadtrat im Mai 2009 verabschiedet hat und der so für mehr Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bei medizinischen Notfällen sorgt.

6100 Einsätze mit dem Rettungswagen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH 2009 gefahren. „7,6 Prozent mehr als im Vorjahr – genauso sind aber auch die Einsätze des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) in Gilead gestiegen“, so Geschäftsführer Heiner Hofmann. Knapp 3200 mal rückten Rettungassistenten der Rettungsdienst gGmbH und Notärzte der Klinik für Anästhesie und Notfallmedizin des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld aus. Das war im 10. Betriebsjahr des „NEF Gilead“ der bislang höchste Wert. Qualifizierte Krankentransporte nahmen um knapp 25 % zu – genauso wie die Desinfektionen von Fahrzeugen nach Infektionstransporten. „Nur ein kleiner Teil davon ist den erwiesenen oder Verdachtsfällen der A/H1N1 Influenza zuzurechnen“, erläutert Jens Heidbrink, Leiter Rettungsdienst und Qualitätsbeauftragter der Retter von ASB, DRK und JUH.

Die ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH beging 2009 ihr 15-jähriges Jubiläum der Einbindung in den öffentlichen Rettungsdienst und ist die bundesweit einzige GmbH von ASB, DRK und JUH. 55 haupt- und bis zu 40 nebenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Unternehmen. 17 Rettungsfahrzeuge stehen für alltägliche und Großeinsätze zur Verfügung. 2009 wurden drei Kranken- und ein Rettungswagen neu beschafft um die Fahrzeugflotte zu verjüngen.

www.asb-drk-juh-bielefeld.de

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?