Besatzungsmitglied auf Kutter zusammengebrochen


Eckernförde (DGzRS) – Auf einem Fischkutter in der Eckernförder Bucht (Ostsee) ist am Dienstagabend (05.02.2013) ein Besatzungsmitglied zusammengebrochen. Der Mann hatte zunächst über Atemnot geklagt und war kurz darauf nicht mehr ansprechbar. Der Kapitän des Kutters informierte umgehend die Seenotretter.

Um 20.40 Uhr lief der Seenotkreuzer „Berlin“ (Station Laboe) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus. Der Kutter steuerte unterdessen Eckernförde an, wo die Seenotretter etwa zeitgleichmit dem Fischkutter eintrafen. Notarzt und Rettungswagen waren bereits alarmiert worden und warteten an der Pier.

Schon beim Auslaufen in Laboe war den Seenotrettern klar gewesen, dass sie den Kutter unter normalen Bedingungen erst im Hafen von Eckernförde erreichen könnten. Für den Fall, dass etwas Unvorhergesehenes eintreten sollte, machte sich die „Berlin“ dennoch unter Höchstgeschwindigkeit auf den Weg.

In Eckernförde wurde das erkrankte Besatzungsmitglied von RTW-Team sowie Notarzt versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die „Berlin“ traf kurz nach 23 Uhr wieder am Liegeplatz in Laboe ein.

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